„Das Labyrinth des Fauns“ | Rezension & Bericht von der Lesung

Märchenhaft und grausam – das Buch zum Film „Pans Labyrinth“ von Guillermo del Toro, geschrieben von Cornelia Funke. Im September 2019 las sie mit Rainer Strecker in Hamburg daraus vor.

Hallo Leseverzauberte! Wie ihr vielleicht wisst, ist Cornelia Funke meine Lieblingsautorin und ich habe mich sehr gefreut als im Juli endlich ein neues Buch von ihr erschienen. Mitte August habe ich es verschlungen und einen Monat später die Lesung in Hamburg besucht.

Inhalt

Ophelia zieht im Jahr 1944 mit ihrer Mutter in eine Mühle Spaniens, wo ihr Stiefvater Vidal lebt. Ihre Mutter ist von ihm schwanger. Dem Mädchen begegnet eine Fee, die sie zum Faun führt. Drei Aufgaben muss sie erfüllen, um ihn zu retten.

„Das Labyrinth des Fauns“ ist das Buch zu Guillermo del Toros Oscar-prämierten Film „Pan’s Labyritnh“. Cornelia hat jede Sekunde aufgeschrieben und zehn kurze Märchen dazuerfunden. Dieses Buch war außerdem das erste, das sie komplett in Englisch verfasst hat. Die Übersetzung wurde jedoch streng von Cornelia durchgesehen.

Meinung

Ich kenne den Film mittlerweile und kann sagen, dass das Buch jedes Detail einfängt und zusätzlich in die Köpfe der Figuren schaut, was ihnen noch mehr Tiefe gibt. Die Übersetzung kommt fast an ihren deutschen ran, aber ich merke, dass es ein bisschen anders ist, als sonst. Die Kapitel lesen sich sehr fließend und ich habe die häufigen Perspektivwechsel genossen.

Bibliografie

Cornelia Funke
Übersetzt von Tobias Schnettler
Illustriert von Allen Williams
S. Fischer Verlage
Am 2. Juli 2019 erschienen
20,00 €

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Lesung am 14. September 2019 in Hamburg

Bei der wundervollen Aktion des Fischerverlags, #createyourowndoor, habe ich zwei Tickets für Cornelia Funkes Lesung gewonnen. In Bamberg stieg ich mit einem Freund in den ICE, der uns direkt nach Hamburg-Altona brachte. Dort liefen wir ein bisschen durch den Park, wo ein beeindruckender Brunnen stand und ein großes Boule-Turnier stattfand. Kurz darauf sahen wir das blendend-weiße Altonaer Rathaus. Die Lesung fand im Altonaer Theater statt. Unsere Plätze waren in der Mitte der dritten Reihe und boten eine grandiose Sicht auf den Tisch. Es war magisch! Funke und Strecker (was für eine Stimme!) haben abwechselnd vorgelesen und der Hörbuch-Produzent von German Wahnsinn hat die Geschichte mit passenden Geräuschen untermalt. In der Mitte stellten die Moderatorin und Zuschaerinnen und Zuschauer Fragen, wodurch die Autorin Neues über ihre nächsten Bücher verraten haben.

Fotos: (c) Daniel Eckert, Fischer Verlag

Daniel
Daniel ist seit Kurzem Buchblogger auf dieser Webseite. Er schreibt schon immer gerne und mag vor allem eines: Lesen!

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