Lesen was geht 1 – Kurzrezensionen von „Über den wilden Fluss“, „12 things to do before you crash and burn“ und „Liebe ist wie Drachensteigen“

In den Sommerferien nehme ich am Leseclub „Lesen was geht“ teil. Die Bücher, die ich dort lese, rezensiere ich kurz im Dreierpack. Den Anfang machen „Über den wilden Fluss“, „12 things to do before you crash and burn“ und „Liebe ist wie Drachensteigen“.

Hallo Leseverzauberte!

Ich befinde mich in den Sommerferien, was für mich vor allem eines bedeutet: Lesen! Ich habe Euch bereits die Leseclubs in Deutschland vorgestellt. Natürlich nehme ich auch am Leseclub in meinem Bundesland Bayern teil, „Lesen was geht“. In den kommenden Wochen veröffentliche ich jeweils drei Kurzrezensionen von den Büchern, die dabei ausgeliehen und gelesen habe. Die ersten drei Bücher sind sehr unterschiedlich. Vom abenteuerlichen Fantasy-Bestseller auf dem Fluss, über einen humorvollen Teenager, dessen Onkel ihm zwölf Aufgaben stellt, zum emotionalen Liebesroman mit zwei Affären.

Über den wilden Fluss

Das Cover von "Über den wilden Fluss" zeigt einen Jungen in einem Kanu auf dem Wasser paddelnd.
Über den wilden Fluss

Philip Pullman
Aus dem Englischen von Antoinette Gittinger
560 Seiten
Ab 14 Jahren, Fantasy
Erschienen am 17. November 2017
Carlsen Verlag
24,00 €

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Klappentext

Der 11-jährige Malcolm lebt mit seinen Eltern und seinem Dæmon Asta in Oxford und geht in dem Kloster auf der anderen Seite der Themse aus und ein. Als die Nonnen ein Baby aufnehmen, von dem keiner wissen darf, ist es mit der Ruhe in dem alten Gemäuer vorbei. Auch Malcolm schließt das kleine Wesen, das in großer Gefahr zu sein scheint, sofort in sein Herz und setzt alles daran, es zu schützen. Es heißt: Lyra Belacqua.

Meinung

Ich liebe Pullmans Erzählstil und war diesmal so schnell von der Geschichte verzaubert, wie bei keinem anderen Buch von ihm – ich habe schon „His Dark Materials“ 1 und 2 (Rezension von „Das Magische Messer“) gelesen, Band 3 muss wegen „Lesen was geht“ pausieren). Dieses Prequel ist ihm sehr gelungen; ein spannender Fantasyroman mit zwei sehr sympathischen Helden, der viel über Lyras Vergangenheit offenbart. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

Ich empfehle ihn ab 14 Jahren und gebe ihm 5 von 5 Sternen.


12 things to do before you crash and burn

James Proimos
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn
128 Seiten
Ab 14 Jahren, Humor
Erschienen 2014
Gerstenberg Verlag
12,95 €

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Klappentext

Nach dem Begräbnis seines Vaters weiß Hercules’ Mutter sich nicht anders zu helfen, als ihren Sohn für den Rest der Ferien zu seinem Onkel zu schicken. Der drückt Hercules 12 Aufgaben aufs Auge, die Hercules gefälligst bis Ferienende zu erledigen hat. Dabei interessiert ihn nur, wie er das schöne Mädchen aus dem Zug wiederfinden kann!

Meinung

Herc und sein Onkel sind zwei schräge Vögel, was meistens lustig rüberkommt. Aus der Ich-Perspektive erzählt Proimos sehr rasant, wie Herc die zwei Wochen bei seinem Onkel übersteht. Und dafür ist das Buch entschieden zu kurz.

Eine kurzweilige Lektüre ab 14 Jahren, die mich allerdings nicht überzeugen konnte – 2 von 5 Sternen.


Liebe ist wie Drachensteigen

Ashley Herring Blake
Aus dem Englischen von Birgit Salzmann
336 Seiten
Ab 14 Jahren, Liebe
Erschienen am 18.01.2017
Magellan Verlag

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Klappentext

Die große Liebe? An so einen Unsinn glaubt Hadley längst nicht mehr. Nicht, seit ihr Vater eine Affäre hatte. Doch dann trifft sie Sam …
Sam kennt sich aus mit Geheimnissen. Er hat selbst einige davon. Als er sich in Hadley verliebt, könnte alles so schön sein. Wenn da nicht die Sache mit der Wahrheit wäre, die manchmal einfach verdammt unschön ist.

Meinung

Die Geschichte wird aus wechselnder Ich-Perspektive der Protagonisten erzählt und gibt einen tiefen Einblick in die Gedankengänge der beiden. Der Aufbau ist sehr gut gelungen und ich war als Leser immer wieder gefesselt und habe mit Hadley und Sam mitgelitten.

Ein sehr emotionaler, lesenswerter Liebesroman ab 14 Jahren, dem ich 4 von 5 Sternen gebe.


Lesen was geht – der Sommerferien-Leseclub in Bayern

Vielleicht habt Ihr in meinem Beitrag über die Leseclubs in Deutschland schon mitbekommen, dass ich beim Sommerferienleseclub „Lesen was geht“ teilnehme. Die Bücher, die ich dabei gelesen habe, rezensiere ich zu dritt.

Habt Ihr diese Bücher auch gelesen, wie fandet Ihr sie? Oder seid Ihr neugierig auf eines der drei geworden? Schreibt es mir unten in die Kommentare!

Lesen was geht 2 – Kurzrezensionen von “ Wunder – Julian, Christopher & Charlotte erzählen“, “ Scythe (Bd. 02) – Der Zorn der Gerechtigkeit“ und „Der Junge auf dem Berg“

Im nächsten Teil lest Ihr, wie mir „Wunder (Bd. 02) – Julian, Christopher & Charlotte erzählen“ von Raquel J. Palacio, „Scythe (Bd. 02) – Der Zorn der Gerechtigkeit“ von Neal Shusterman und „Der Junge auf dem Berg“ von John Boyne gefallen haben.

Bis dahin, lest fleißig, erzählt Euren Freunden von Lesemagie und schaut auf meinem LovelyBooks-Account vorbei.

Viele Grüße

Euer Daniel


Beitragsbild: © Canva, © Carlsen Verlag, © Gerstenberg Verlag, © Magellan Verlag
Fotos: © Carlsen Verlag, © Gerstenberg Verlag, © Magellan Verlag

Daniel
Daniel ist seit Kurzem Buchblogger auf dieser Webseite. Er schreibt schon immer gerne und mag vor allem eines: Lesen!

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