Frankfurter Buchmesse 2019 | Bericht

Signierstunden, nette Leute und volle Hallen – das war mein Wochenende auf der FBM.

Hallo Leseverzauberte!

Am Freitag, den 18. Oktober bin ich nachmittags losgefahren und nach drei Stunden um 18:30 Uhr bei meinen Verwandten angekommen, wo ich übernachtet habe.

Es war mein dritter Besuch auf der Frankfurter Buchmesse und der erste, bei dem ich am ganzen Wochenende da war. Die Franfurter Buchmesse 2019 war die beste Messe, die ich je hatte! 😍 Einziger Störfaktor war, dass vor allem am Samstag die Halle 3 so voll war, dass zeitweise ein Vorwärtskommen nur durch schieben und drücken möglich war. Ich habe einige nette Menschen von Bookstagram persönlich kennengelernt, viele Autoren getroffen, deren Bücher ich liebe und schöne Gespräche mit ihnen und Leseverzauberten geführt, sodass lange Wartezeiten für Signierstunden, wie im Flug vergingen. Danke an alle, die ich getroffen habe, für die Zeit, die Gespräche und die Fotos von oder mit mir!

Samstag

Meine erste Veranstaltung war die Signierstunde von Anne Freytag und Adriana Popescu. Von beiden habe ich dieses Jahr ein Buch gelesen und geliebt. Dank Michaela habe ich einen Platz weiter vorne in der Schlange bekommen.

Danach ist mir René über den Weg gelaufen, als ich auf dem Weg zur Agora nach draußen war. Bei den Signierboxen haben die verdienten Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises der Jugendjury signiert: Neal Shusterman, sein Sohn Brendan und der Übersetzer Ingo Herzke. Ihr Buch „Kompass ohne Norden“ ist eine sehr persönliche Geschichte, weil Brendan als Jugendlicher an Schizophrenie erkrankt ist. Es ist außerdem absolut poetisch und mitreißen geschrieben und die Illustrationen von Brendan sind einzigartig. Bei der Signierstunde stand ich ohne Witz nur zwei Minuten an und konnte kurz mit ihnen quatschen. Und das obwohl Neal Shustermans geniale, dystopische Trilogie „Scythe“ in Deutschland für große Begeisterung sorgt.

Ein großes Highlight war für mich das Bookstagram-Treffen um 14 Uhr vor der großen Rolltreppe. Ich kannte fast niemanden, habe aber bekannte Gesichter gesehen und drei Bookstagrammer endlich persönlich kennengelernt. Schaut unbedingt bei ihren Kanälen vorbei, ich habe sie in den Bildunterschriften verlinkt.

Andi, Momo und Josia, es war sehr schön euch zu treffen!

Ebenfalls nur kurz wartete ich bei Karl Olsberg, dessen Buch „Boy in a white room“ mir Anfang Oktober gut gefallen hat.

Die Bücher für die ersten zwei Signierstunden am Samstagnachmittag habe ich erst am Freitag nach der Schule gekauft.

Auf „Becoming Elektra“ von Christian Handel bin ich nach begeisterten Rezensionen schon lange gespannt und freue mich sehr, es zu lesen.

Bei Lena Kiefer hat sich das lange Warten (70 Minuten) gelohnt. Auch sie hat sich an mich erinnert und sich gefreut, einen der wenigen männlichen Leser zu treffen. Schade, weil „Ophelia Scale“ ist definitv für jeden geeignet! Ich werde Band 2 kurz vor Erscheinen des letzten Buches der spannenden Trilogie lesen, damit ich nach einem fiesen Cliffhanger schnell weiterlesen kann.

Mit Tom Limes, Autor von „Voll verkackt ist halb gewonnen“, hatte ich mich verabredet und es war toll, ihn persönlich kennenzulernen. Sein Buch wird mittlerweile als Schullektüre eingesetzt.

Das Buch „Hyde“ von Antje Wagner habe ich bereits im Frühjahr gelesen und es gehört bis jetzt zu meinen Jahreshighlights. Auf ihren nächsten Ella-Blix-Roman freue ich mich schon. Am Verlagsstand habe ich ein sehr nettes Gespräch mit ihr geführt.

„One True Queen“ wird mein erstes Buch von Jennifer Benkau sein, das ich im November als Buddy-Read lese. Die Meinungen sind überwältigend und ich bin so gespannt! In der Wartezeit bei der Signierstunde habe ich die liebe Bianca aka @literatouristin getroffen und mich mit ihr sehr schön unterhalten. 😀

Ich habe kurz bei „Frankfurt Influencers: Panel der Bookstagrammer, Buchblogger und Booktuber der Frankfurter Buchmesse“ mit James Trevino, Elizabeth Sagan, Ayla Dade, Katrin Kaehler, Luca Esser, moderiert von Nina Wacht und Tanja Rörsch aus der Agentur Mainwunder vorbeigeschaut.

Unglaublich interessant war die Veranstaltung „OPEN BOOKS: Zukunft 4.0 – Alles digital, auch die Ethik“ im Historischen Museum Frankfurt mit der Wiener Wissenschaftlerin Sarah Spiekermann, Autorin von „Digitale Ethik“ und der Autorin Marion Meister, die unter dem Pseudonym June Perry das Buch „LifeHack. Dein Leben gehört mir“ geschrieben hat. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Chefredakteur der Frankfurter Rundschau Thomas Kaspar.

Autorin Marion Meister aka June Perry und Prof. Spiekermann im Gespräch mit

Sonntag

Nach vielen Messebesuchen bei denen mir die Schlange zu lang war, stand ich diesmal eine Stunde vorher schon relativ weit vorne für Ursula Poznanski. In der Schlange habe ich zwei bücherbegeisterte junge Männer kennengelernt. Wir haben über Pozanskis Jugendthriller und sämtliche Fantasy-Reihen, die wir kennen geredet und Buchtipps ausgetauscht. 😊

Ursula Pozanski hat „Erebos 2“ signiert

Nach der Signierstunde habe ich mich sehr gefreut, die Buchbloggerinnen und Bookstagrammerinnen Michaela und Mirai wiederzusehen.

Später habe ich mich spontan mit dem Bookstagrammer Daniel verabredet und mit ihm Halle 3.1 besucht.

Nachdem ich es am Samstag nicht geschafft hatte, stand ich am Sonntag für Erin-Hunter-Autorin Cherith Baldry in der Schlange, die sehr zügig voranging. Ich liebe ihre „Warrior Cats“-Bücher, die sie gemeinsam mit drei weiteren Autorinnen schreibt.

Ich muss gestehen, dass ich nur das Buch „Coole Texte schreiben & veröffentlichen“ von Sylvia Englert gelesen habe, die ihre Romane unter dem Pseudonym Katja Brandis schreibt. Mein jüngster Bruder liebt – wie viele andere in seinem Alter – die „Woodwalkers“ von ihr und ich konnte ihm und seinem Kumpel eine große Freude mit den Autogrammkarten machen.

Stände & Aktionen

Wie jedes Mal auf Buchmessen gab es bei der FBM coole Aktionen der Aussteller und wunderschöne Stände.

Die tolle Aktion FBM-Schatzsuche von Josi und Josia habe ich zum Teil gemeinsam mit einer Buchhändlerin, die meinen Blog kennt und Kathi gemacht. Aufgaben waren Fotos mit bestimmten Büchern, zum Beispiel vor einem Poster am Verlagsstand. Hier seht ihr drei meiner Lieblingsbilder davon:

Ich habe sogar gewonnen, nämlich „V wie Vincent“ aus dem Thienemann Verlag.

Für das Bold-Gewinnspiel sind bei anderen tolle Fotos entstanden – ich konnte nicht mal den Griff richtig halten. Erst nach 18 Uhr ging das Gedränge zurück und der Blick auf diese Fotowand war wieder frei. Eine sehr gelungene Aktion und ein wunderschöner Messestand!

Die Thalia-Aktion habe ich bei vielen Messefotos gesehen und ich habe mir die Chance auf einen zweiten Besuch der Harry Potter Studios nicht entgehen lassen. (Als Lesemagier musste ich zum Zauberstab greifen.)

Am beliebtesten war ohne Zweifel der Carlsen-Verlag mit der liebevoll gestalteten Treppe aus Harry Potter. Dort war ein ziemliches Gewusel, trotzdem habe ich am Sonntag ein Foto machen können.

Wie ihr lesen und sehen konntet, hatte ich eine sehr ereignisreiche und wundvolle Buchmesse. Mehr Eindrücke findet ihr auf meinem Instagram-Profil @lesemagier in den Highlights.

Ich vermisse dieses großartige Wochenende und freue mich auf die Leipziger Buchmesse im März! Vielleicht sehen wir uns ja dort.


Fotos: (c) Daniel Eckert

Daniel
Daniel ist seit Kurzem Buchblogger auf dieser Webseite. Er schreibt schon immer gerne und mag vor allem eines: Lesen!

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