Lesemonate Juli & August

Ich hatte einen mittelmäßigen Juli und den besten Lesemonat aller Zeiten im August. Welche Trilogien ich in den letzten beiden Monaten beendet und welche Bücher mich begeistert oder enttäuscht haben, lest ihr hier.

Hallo Leseverzauberte!

Die letzten beiden Monate waren gemeinsam erfolgreicher als mein gesamtes erstes Lesehalbjahr. Ich habe zwei Reihen fortgesetzt und drei beendet.

Juli

„Voll verkackt ist halb gewonnen“ von Tom Limes

Im Vorfeld habe ich viel Gutes über Tom Limes‘ Bücher bei Mirai und Benni gehört, weswegen ich mich sehr gefreut habe, das Buch für eine LovelyBooks-Leserunde zu gewinnen. Die Rezension dazu war meine bisher längste, schaut gerne mal vorbei. Seinen Debütroman „Tick Tack F*ck“ will ich jetzt auch unbedingt lesen, weil mich der Schreibstil und der Witz absolut begeistert haben.

„Grüne Gurken“ von Lena Hach

Das Buch hatte ich auch sehr lange im Auge und konnte es bei der Sommerleseaktion meiner Bücherei ausleihen. Es ist herrlich unterhaltsam und hat eine süße Liebesgeschichte. Eine Kurzrezension habe ich auch geschrieben, weil es mir so gut gefallen hat.

„Fitz Fups muss weg“ von Lissa Evans

Ebenfalls für eine Leserunde bei LovelyBooks habe ich das Kinderbuch „Fitz Fups muss weg“ erhalten. Ich habe es meinem Bruder vorgelesen und es hat uns richtig gut gefallen, weil es eine verrückte, tiefgründige und sehr witzige Geschichte war. Die Rezension findet Ihr bereits auf dem Blog.

„Warrior Cats. Special Adventure – Habichtschwinges Reise“ von Erin Hunter

Die „Warrior Cats“ sind eine meiner Lieblingsserien, weshalb auch dieses neue Buch lesen musste, das zur 6. Staffel spielt. Es war mein erstes Erin-Hunter-Buch nach langer Zeit, aber ich habe schnell in den Schreibstil wieder reingefunden. Leider hat mich die Handlung überhaupt nicht überzeugt und es war meine einzige Enttäuschung im Juli. Ein unsympathischer Protagonist, unnachvollziehbare Meinungswechsel

Fazit

„Voll verkackt ist halb gewonnen“ war mein Highlight im Juli und „Habichtschwinges Reise“ meine Enttäuschung.

Ich habe

4

Bücher

mit

866

Seiten gelesen.

Durchschnittlich habe ich

28

Seiten am Tag gelesen.

Damit habe ich durchschnittlich immerhin vier Seiten pro Tag mehr gelesen, als von Januar bis Juni. Wenn ich das nur mit dem vorherigen Monat Juni vergleiche, der mit 1471 Seiten deutlich der beste Lesemonat bisher war und einen Drittel der Seitenanzahl im ersten Halbjahr ausgemacht hat, war der Juli ein eher mittelmäßiger Monat. Obwohl die Anzahl der Bücher mit 4 sogar die bis dato höchste war, war mein Tagespensum im Juni mit 49 Seiten besser.

August

„Magnus Chase – Das Schiff der Toten“ (Bd. 3) von Rick Riordan

An Rick Riordans Büchern liebe ich die Mischung aus Witz, Mythologie und Spannung. So wurde ich auch beim finalen Band der Magnus-Chase-Trilogie nicht enttäuscht. Ich freue mich schon auf die Bände 2 und 3 der Apollo-Reihe.

„Dry“ von Neal Shusterman

Spätestens seit seinen ersten beiden Scythe-Bänden bin ich ein Riesenfan von Neal Shusterman. Dieses Jahr zählt bereits „Kompass ohne Norden“ zu meinen Jahreshighlights und ich hatte nach vielen positiven Meinungen sehr hohe Erwartungen an „Dry“, die kein bisschen enttäuscht werden. Ich habe manche Stilmittel aus Scythe wiedererkannt, die verschiedene Blickwinkel auf die Situation werfen und es zu einem packendem Roman machen, der sehr realitätsnah ist und nachdenklich macht.

„Der Herr der Ringe – Die Wiederkehr des Königs“ (Bd. 3) von J. R. R. Tolkien

Wie bei jedem der drei Bände kam ich im letzten Teil der „Herr der Ringe“-Trilogie schleppend voran und habe ihn erstmal beiseite gelegt. Aber es hat sich sehr gelohnt, weiterzulesen, weil die Handlung sehr spannend war und ich die Charaktere sehr mag. Das Worldbuilding von Mittelerde finde ich auch sehr gelungen.

„Warrior Cats. Staffel VI: Vision von Schatten – Dunkelste Nacht“ (Bd. 4) von Erin Hunter

Die 6. Staffel habe ich seit Ewigkeiten nicht gelesen und ich musste mich an die Geschehnisse der letzten drei Bücher erinnern. In diesem Band passiert nicht viel, nur das Ende lässt mich sprachlos zurück. Ich hoffe, dass mir die nächsten Staffelbände wieder besser gefallen und bin gespannt, wie es ausgeht.

„Trouble Never Sleeps“ (Bd. 3) von Stephanie Tromly

Weil dieses Buch im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden nicht übersetzt wurde, kam ich zu meinem ersten englischen Buch. Eine spannende Erfahrung! Ich konnte der Handlung folgen und die meisten Vokabeln haben sich von selbst erklärt. Außerdem habe ich viel über den Sprachgebrauch gelernt. Ich werde bald wieder ein englisches Buch lesen, weil es mir viel bringt und es Spaß macht. Wie die Vorgänger war dieses Buch witzig und spannend, wenn auch nicht so gut, wie der erste. Die Charaktere sind einzigartig und die Zusammenhänge der Handlung genial.

„Das Labyrinth des Fauns“ von Cornelia Funke

Juhu, endlich ein neues Buch meiner Lieblingsautorin Cornelia Funke. Es war düster und märchenhaft mit einem wunderbaren Erzählstil geschrieben. Auch die Illustrationen fand ich sehr gelungen. Ich werde mir auch bald den vorhergehenden Film „Pans Labyrinth“ anschauen.

„Die Königinnen der Würstchen“ von Clémentine Beauvais

Auf eine Empfehlung bei meinem Januar-Praktikum habe ich dieses Buch gekauft. Ein außergewöhnlicher und guter Roman über drei Mädchen, die mit dem Fahrrad und einem Würstchenverkauf aus persönlichen Gründen nach Paris fahren.

„Der Pakt der Bücher“ (Bd. 2) von Kai Meyer

2017 habe ich Band 1, „Die Spur der Bücher“, der gleichnamigen Trilogie gelesen und den fantastischen Schreibstil geliebt. Jetzt kam ich endlich dazu, die Fortsetzung zu lesen und es hat mich wieder begeistert. Drei verschiedene Handlungsstränge gleichzeitig waren sehr spannend und mich fasziniert die Idee der Bibliomantik, weshalb ich unbedingt „Die Seiten der Welt“ lesen muss.

„Erebos 2“ von Ursula Poznanski

Damit hätte niemand gerechnet: Der erfolgreiche Jugendthriller „Erebos“ erhält zehn Jahre später einen zweiten Teil, in dem das Spiel reaktiviert wird. Für mich die Neuerscheinung des Monats, die ich gleich verschlungen habe. Poznanskis Schreibstil ist fesselnd und die Story macht einem die Gefahren der Künstlichen Intelligenz und Totalüberwachung bewusst. Es kommt allerdings nicht an den Vorgänger ran.

„Warrior Cats. Short Adventure – Taubenflugs Schicksal“ von Erin Hunter

Ein etwa hundertseitiger Roman, der direkt nach der vierten Staffel spielt, der mir einigermaßen gut gefallen hat. Er spielt direkt nach dem Ende der vierten Staffel und spiegelt gut die Situation danach wider. Man erfährt nicht viel Neues, jedoch zwei Ereignisse, die sehr interessant waren.

„Offline ist es nass, wenn’s regnet“ von Jessy Kirby

Abgesehen vom genialen Titel kam man auf Bookstagram lange Zeit nicht an diesem Buch vorbei, das mich auch vom Klappentext angesprochen hat. Endlich habe ich es ausgeliehen. Besonders gefreut hat mich, dass es im Yosemite spielt, über den ich letztes Schuljahr ein englisches Referat gehalten habe. Die Szenen im Yosemite-Nationalpark sind schön beschrieben, aber mir gefällt nicht, welch ein unehrlicher Mensch die Protagonistin ist.

„Warrior Cats. Staffel VI: Vision von Schatten – Fluss aus Feuer“ von Erin Hunter

Dank der Onleihe kam ich auch an diesen neuen Band der Warrior Cats. Und was soll ich sagen, schon wieder ein Buch voller merkwürdiger Handlungen, die kein bisschen nachvollziehbar sind, und Schicksale aus den früheren Büchern wiederholen sich. Schade. Trotzdem erwartete ich ein fulminantes Finale.

Fazit

Der August war ein Monat der Trilogien. Ich habe drei beendet und eine weitergelesen und alle dieser Bücher haben mir sehr gut gefallen. Mein Monatshighlight ist „Dry“ und neben vielen guten Büchern haben die „Warrior Cats“-Bücher leider wieder geschwächelt, aber unter meinen Erwartungen geblieben ist vor allem „Offline ist es nass, wenn’s regnet“.

Ich habe

12

Bücher

mit unglaublichen

4217

Seiten gelesen.

Im Durchschnitt waren das

136

Seiten täglich.


Dank den Sommerferien und unserem England-Urlaub kam ich in diesen Monaten sehr viel zum Lesen. Der August ist mein erfolgreichster Lesemonat meines Lebens; ich habe noch nie so viele Seiten in einem Monat gelesen und seit Jahren keine zweistellige Zahl an Büchern. Ich bin deshalb sehr zufrieden mit mir! Unfassbar finde ich, dass ich im August so viele Bücher gelesen habe, wie in den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai und Juni und auch die Seitenanzahl auf ähnlicher Höhe ist. Der Anteil an den in diesem Jahr gelesenen Seiten liegt bei 44 %. Es betont auch, wie ausgeprägt meine Leseflaute in den letzten Monaten war. Und kaum hatte ich das Land gewechselt, läuft’s bei mir. Damit rückt mein Ziel der Lesechallenge in realistische Nähe. Ich habe 28 von 50 Büchern gelesen und kann nun jeden Monat mindestens fünf Bücher lesen, um es erfolgreich zu schaffen.

Für ein paar der Bücher werde ich noch Rezensionen veröffentlichen. Außerdem erscheint ein Reisebericht von England in Kürze auf dem Blog.


Welche Bücher haben euch im Juli und August am besten gefallen?

Fotos: (c) Daniel Eckert

Daniel
Daniel ist seit Kurzem Buchblogger auf dieser Webseite. Er schreibt schon immer gerne und mag vor allem eines: Lesen!

2 Kommentare

  1. Hallo Daniel

    Richtig guter Lesemonat mit einer schönen Auswahl unterschiedlicher Geschichten! Ich mag die Länge des Lesemonats & dass du jeweils auch noch kurz die Meinung zu den einzelnen Büchern zusammengefasst hast.

    Liebe Grüsse

    Josia

    1. Hallo Josia,

      es freut mich sehr, dass Dir der Aufbau meines Lesemonats gefällt! Ich bin auch sehr zufrieden mit der Mischung aus Fantasy, Thriller und Reality, ernsten, düsteren und witzigen Geschichten.

      Liebe Grüße

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